Projektmanagement statt Voodoo (12. Juli 2021)

Projektmanagement statt Voodoo - dann gelingt dein Projekt

 
Jedes zweite Software-Projekt scheitert. Die Gründe sind vielfältig: Technische Problemen, unvollständige Anforderungen, mangelnde Nutzerbeteiligung, nicht ausreichende Unterstützung durch das Management, Ressourcenknappheit, usw.  Brooke´s Gesetz „Adding manpower to a late project makes it later“ zeigt, dass ein systematisches Vorgehen für erfolgreiche Softwareprojekte essentiell ist. 
Der Vortrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten Punkte, die Capgemini beim Projektmanagement in der Praxis anwendet. 
In einem zweiten Teil des Projektmanagement Angebots werden in einem Minecraft4Scrum Workshop Erfahrungen mit den Methoden erworben. Die Anmeldung zum Workshop wird nach dem Vortrag freigeschaltet.
 
Wann:          12. Juli 2021, 16 - 18 Uhr
Wer:                Renate Broszio, Alumna; Jonas Kauke, Alumnus
Für wen: Projektgruppen und Studierende mit Interesse an Softwareentwicklung (alle Masterstudierende und Bachelor ab 5. Fachsemester)
Der Vortrag wird in Kooperation mit Capgemini Deutschland angeboten.

DAT 2021: Rechnen mit Qubits – ein Quantensprung für die Informatik? – (25.8.21)


Stehen wir am Anfang einer neuen Ära? Quantencomputer versprechen ein hohes Anwendungspotenzial im Bereich der Kryptografie, der selbst-lernenden Verfahren und der Quantensimulation.

Dortmunder Alumni-Tag 2021

25. August 2021, 18 Uhr, online

Vorträge

Quantencomputing bei Fraunhofer

Dr. Annkatrin Sommer
Forschungskoordinatorin, Fraunhofer Gesellschaft, München

Der Quantencomputer: Vision und Wirklichkeit

Dr. Michael Marthaler
Co-Gründer und Co-Geschäftsführer, HQS Quantum Simulations GmbH Karlsruhe

Quantum Machine Intelligence

Dr. Nico Piatkowski
Fraunhofer IAIS, Sankt Augustin, Koordinator Maschinelles Lernen auf Quantencomputern, Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R), Dortmund

 

Teilnahme per Zoom:

 
Teilnahme per YouTube-Streaming:

https://youtu.be/avfNAW7qNsg

Live-Kommentare und Fragen:

Via tweedback (moderiert): https://tweedback.de/53zk/chatwall

Zum Thema

Anders als klassische Computer, die mit Bits arbeiten, die stets nur einen Zustand haben (0 oder 1) werden beim Quantencomputing sogenannte Qubits verwendet, die sich nicht nur in einem Zustand, sondern mit jeweils einer gewissen Wahrscheinlichkeit in beiden gleichzeitig befinden können, wodurch quasi parallele Berechnungen ermöglicht werden. Diese Fähigkeit, mit Operatoren auf überlagerten Zuständen zu arbeiten, ist  der Grund für die Überlegenheit von Quantenalgorithmen, beispielsweise bei der Suche in sehr großen, unstrukturierten Datenmengen oder bei der Lösung von multiplen Optimierungsproblemen. 

Galten Quantencomputer bisher als exotischer Forschungsgegenstand, so ist das öffentliche Interesse spätestens seit der medienträchtigen Inbetriebnahme des ersten deutschen Quantencomputer "Quantum System One" von IBM durch die Fraunhofer-Gesellschaft in Ehningen bei Stuttgart immens gestiegen. Für uns ist das Anlass, das Thema Quantencomputing im Rahmen eines Dortmunder Alumni-Tags näher zu beleuchten – und wir laden Sie herzlich dazu ein.

Mit freundlicher Unterstützung durch

       
         

 

Einführung in aktuelle IDEs am Beispiel von IntelliJ - Warum BlueJ nicht die Lösung sein kann

Mit mehr als 20 TeilnehmerInnen wurde der Workshop online erfolgreich durchgeführt. Die Folien sind hier abrufbar.
 
In Schulen und an Universitäten werden Einführungskurse in die Programmierung gerne mithilfe übersichtlich strukturierter Entwicklungsumgebungen wie z.B. BlueJ durchgeführt. Für komplexere Softwareprojekte und das industrielle Umfeld eignen sich diese jedoch nicht. Gleichzeitig wirken professionelle IDEs durch die von ihnen angebotene Fülle an Möglichkeiten zu Beginn oft einschüchternd.
 
In diesem Workshop soll anhand der Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA der Übergang zur Softwareentwicklung mit professionellen Werkzeugen erleichtert werden.
 
Wann:   06. August 2021, ab 10 Uhr Workshop (9:00 Uhr Unterstützung bei der SW-Installation)
Wo:  online per Zoom
Für wen: Studierende ab dem 2. Fachsemester (z. B. Teilnehmer/innen des Software-Praktikums)
Womit:    Hardware: Desktop oder Laptop mit Internetzugang
                Software: IntelliJ und git; eine Anleitung zur Installation findet man hier.
 
Der Workshop wird in Kooperation mit Vanderlande von
 
  • Marvin Polinowski: Allrounder, Schwerpunkt kleinere Solo-Projekte
  • Nico Redick: Schwerpunkt Java und IntelliJ
  • Pascal Michallik: Schwerpunkt Javaentwicklung mit Maven
  • Sabrina Friesenborg: Schwerpunkt Kommunikation und Organisation

angeboten.

Wie das Internet nach Deutschland kam – Zeitzeuge Axel Pawlik

19. Juli 2021

In unserer Zeitzeugen-Reihe unter dem Leitthema "Wie das Internet nach Deutschland kam" haben wir am 30. Juni mit Alumnus Axel Pawlik über seine Pionierzeit bei der Dortmunder IRB und EUnet als einem der ersten kommerziellen Internetprovider in Deutschland gesprochen sowie über seine anschließende Tätigkeit beim RIPE NCC, dem operativen Arm der IP-Adressverwaltung für Europa, Zentralasien und den Nahen Osten, wo er 20 Jahre lang als Geschäftsführer tätig war.

 

 

"Vom Eisenfuß zum Flankengott" oder "Wie der Roboterfußball nach Dortmund kam" Zeitzeuge: Norbert Jesse (30.06.2021)

 

 

Die Alumni der Informatik Dortmund laden ein:

Norbert Jesse, Co-Gründer und Co-Geschäftsführer der QuinScape GmbH, Dortmund, langjähriger Mitarbeiter der Fakultät für Informatik, spricht über die Entwicklung des Roboterfußballs in Dortmund.

   Zeit und Ort

30. Juni 2021

18 Uhr

Teilnahme via Zoom

Das Video finden Sie auf

www.youtube.com/watch

Details über die Zugänge rechtzeitig an dieser Stelle und über die bei der Anmeldung angegebene Email-Adresse.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.

Eine Anmeldung sehr erwünscht, aber nicht Voraussetzung zur Teilnahme.

 

Abstract

Robotik ist ein hochgradig interdisziplinäres Gebiet. Dass hier moderne Softwaretechnologie eine zentrale Rolle spielt, war schon früh evident, da es um mehr als nur hoch-präzise Handhabungstechnologie in der Produktion geht. Selbstorganisierende Maschinen - etwa für Warenlager und in der Fertigung - waren frühe Anwendungsszenarien. Der Beitrag der Informatik wurde u. a. in der Entwicklung von Multiagentensysteme gesehen.

Fußball – das muss man in Dortmund niemandem erklären – ist ein gutes Testfeld für kooperatives und strategiegeprägtes Handeln unabhängiger Instanzen. Roboterfußball erschien hier als ein exzellentes Testfeld für Experimente in diesem Zusammenhang. Norbert Jesse berichtet anhand von Anekdoten von den Anfängen und der Entwicklung des Roboterfußballs in der Dortmunder Informatik. Es soll dabei deutlich werden, wie groß die Herausforderungen für die vor allem von Studierenden getragenen Arbeiten waren. Unterstützt von einer Reihe von Bildern und Videos erzählt Jesse von interessanten Begegnungen in aller Welt, Erfolgen der Teams und Grenzen für die Arbeiten im Kontext einer Universität.

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