Auf den (Roboter-) Hund gekommen: Wie vierbeinige Roboter das Fußballspielen lernten

26. August 2021

mit Zeitzeuge Dr. Matthias Hebbel

  • am 15. September 2021, ab 18 Uhr
  • online

Zoom-Meeting

https://tu-dortmund.zoom.us/j/96606855481?pwd=Y0VyY2xGdUFEK3c1aERmUHJKSWJKQT09
Kenncode: 950099

Stream auf YouTube (ab 18:00) hier 

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Im Jahr 2050 werden Fußballroboter die menschlichen Faußballweltmeister besiegen, lautet eine Vorhersage über die zu erwartenden Fähigkeiten von Robotern.

Dies erinnert an die Prognose aus dem Jahr 1957 von Herbert Simon, der den Sieg von Computern über den menschlichen Schachweltmeister innerhalb von 10 Jahren prognostiziert hatte (s.u.). Wenn man von fußballspielenden Robotern hört, denken die meisten Personen an einen spielerischen Hintergrund ohne tieferen Sinn. Bei näherem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass sich weltweit viele Forschungseinrichtungen mit diesem Thema beschäftigen. Der Grund dafür ist, dass durch diesen spielerischen Wettbewerb der technologische Fortschritt im Bereich autonom agierender, mobiler Roboter vorangetrieben werden soll. Wenn ein Roboter selbständig im Team Fußball spielen kann, ist davon auszugehen, dass die entwickelten Verfahren und Algorithmen auch auf andere Bereiche, wie zum Beispiel die Haushaltsrobotik, angewendet werden können.

Mit Studierenden der Informatik hat das Dortmunder Team „Microsoft Hellhounds“ in der Liga der vierbeinigen Roboter an zahlreichen internationalen Wettbewerben teilgenommen und sich zweimal zum Weltmeister gekrönt. In dem Vortrag wird auf diese sehr erfolgreiche Zeit zurückgeblickt, die technischen Herausforderungen werden dargestellt und das Ganze mit Bild- und Videomaterial und der ein oder anderen Anekdote begleitet. Anmerkung: Fast 30 Jahre später, im Jahr 1996, siegte das Programm Deep Blue von IBM in sechs Partien über den Schachweltmeister Gari Kasparov.

Zur Person:

Dr. Matthias Hebbel hat an der TU-Dortmund Informatik mit Nebenfach Elektrotechnik studiert und 2004 mit dem Diplom abgeschlossen. Anschließen war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Roboterforschung. In dieser Zeit hat er an laufenden autonomen Robotern geforscht und das Team der fußballspielenden Roboter geleitet. Nach der Promotion 2008 war er zunächst Projektleiter für Softwareentwicklung bei Unternehmen Lachmann & Rink. Nach einem Ausflug in den Vertrieb ist er seit 2018 Entwicklungsleiter am Standort Dortmund.

Kooperationspartner:

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Projektmanagement statt Voodoo (12. Juli 2021)

Projektmanagement statt Voodoo - dann gelingt dein Projekt

 
Jedes zweite Software-Projekt scheitert. Die Gründe sind vielfältig: Technische Problemen, unvollständige Anforderungen, mangelnde Nutzerbeteiligung, nicht ausreichende Unterstützung durch das Management, Ressourcenknappheit, usw.  Brooke´s Gesetz „Adding manpower to a late project makes it later“ zeigt, dass ein systematisches Vorgehen für erfolgreiche Softwareprojekte essentiell ist. 
Der Vortrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten Punkte, die Capgemini beim Projektmanagement in der Praxis anwendet. 
In einem zweiten Teil des Projektmanagement Angebots werden in einem Minecraft4Scrum Workshop Erfahrungen mit den Methoden erworben. Die Anmeldung zum Workshop wird nach dem Vortrag freigeschaltet.
 
Wann:          12. Juli 2021, 16 - 18 Uhr
Wer:                Renate Broszio, Alumna; Jonas Kauke, Alumnus
Für wen: Projektgruppen und Studierende mit Interesse an Softwareentwicklung (alle Masterstudierende und Bachelor ab 5. Fachsemester)
Der Vortrag wird in Kooperation mit Capgemini Deutschland angeboten.

DAT 2021: Rechnen mit Qubits – ein Quantensprung für die Informatik? – (25.8.21)


Stehen wir am Anfang einer neuen Ära? Quantencomputer versprechen ein hohes Anwendungspotenzial im Bereich der Kryptografie, der selbst-lernenden Verfahren und der Quantensimulation.

Dortmunder Alumni-Tag 2021

25. August 2021, 18 Uhr, online

Vorträge

Quantencomputing bei Fraunhofer

Dr. Annkatrin Sommer
Forschungskoordinatorin, Fraunhofer Gesellschaft, München

Der Quantencomputer: Vision und Wirklichkeit

Dr. Michael Marthaler
Co-Gründer und Co-Geschäftsführer, HQS Quantum Simulations GmbH Karlsruhe

Quantum Machine Intelligence

Dr. Nico Piatkowski
Fraunhofer IAIS, Sankt Augustin, Koordinator Maschinelles Lernen auf Quantencomputern, Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R), Dortmund

 

Teilnahme per Zoom:

 
Teilnahme per YouTube-Streaming:

https://youtu.be/avfNAW7qNsg

Live-Kommentare und Fragen:

Via tweedback (moderiert): https://tweedback.de/53zk/chatwall

Zum Thema

Anders als klassische Computer, die mit Bits arbeiten, die stets nur einen Zustand haben (0 oder 1) werden beim Quantencomputing sogenannte Qubits verwendet, die sich nicht nur in einem Zustand, sondern mit jeweils einer gewissen Wahrscheinlichkeit in beiden gleichzeitig befinden können, wodurch quasi parallele Berechnungen ermöglicht werden. Diese Fähigkeit, mit Operatoren auf überlagerten Zuständen zu arbeiten, ist  der Grund für die Überlegenheit von Quantenalgorithmen, beispielsweise bei der Suche in sehr großen, unstrukturierten Datenmengen oder bei der Lösung von multiplen Optimierungsproblemen. 

Galten Quantencomputer bisher als exotischer Forschungsgegenstand, so ist das öffentliche Interesse spätestens seit der medienträchtigen Inbetriebnahme des ersten deutschen Quantencomputer "Quantum System One" von IBM durch die Fraunhofer-Gesellschaft in Ehningen bei Stuttgart immens gestiegen. Für uns ist das Anlass, das Thema Quantencomputing im Rahmen eines Dortmunder Alumni-Tags näher zu beleuchten – und wir laden Sie herzlich dazu ein.

Mit freundlicher Unterstützung durch

       
         

 

Einführung in aktuelle IDEs am Beispiel von IntelliJ - Warum BlueJ nicht die Lösung sein kann

Mit mehr als 20 TeilnehmerInnen wurde der Workshop online erfolgreich durchgeführt. Die Folien sind hier abrufbar.
 
In Schulen und an Universitäten werden Einführungskurse in die Programmierung gerne mithilfe übersichtlich strukturierter Entwicklungsumgebungen wie z.B. BlueJ durchgeführt. Für komplexere Softwareprojekte und das industrielle Umfeld eignen sich diese jedoch nicht. Gleichzeitig wirken professionelle IDEs durch die von ihnen angebotene Fülle an Möglichkeiten zu Beginn oft einschüchternd.
 
In diesem Workshop soll anhand der Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA der Übergang zur Softwareentwicklung mit professionellen Werkzeugen erleichtert werden.
 
Wann:   06. August 2021, ab 10 Uhr Workshop (9:00 Uhr Unterstützung bei der SW-Installation)
Wo:  online per Zoom
Für wen: Studierende ab dem 2. Fachsemester (z. B. Teilnehmer/innen des Software-Praktikums)
Womit:    Hardware: Desktop oder Laptop mit Internetzugang
                Software: IntelliJ und git; eine Anleitung zur Installation findet man hier.
 
Der Workshop wird in Kooperation mit Vanderlande von
 
  • Marvin Polinowski: Allrounder, Schwerpunkt kleinere Solo-Projekte
  • Nico Redick: Schwerpunkt Java und IntelliJ
  • Pascal Michallik: Schwerpunkt Javaentwicklung mit Maven
  • Sabrina Friesenborg: Schwerpunkt Kommunikation und Organisation

angeboten.

Wie das Internet nach Deutschland kam – Zeitzeuge Axel Pawlik

19. Juli 2021

In unserer Zeitzeugen-Reihe unter dem Leitthema "Wie das Internet nach Deutschland kam" haben wir am 30. Juni mit Alumnus Axel Pawlik über seine Pionierzeit bei der Dortmunder IRB und EUnet als einem der ersten kommerziellen Internetprovider in Deutschland gesprochen sowie über seine anschließende Tätigkeit beim RIPE NCC, dem operativen Arm der IP-Adressverwaltung für Europa, Zentralasien und den Nahen Osten, wo er 20 Jahre lang als Geschäftsführer tätig war.

 

 

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